VARIANT STUDIO · ALS NÄCHSTES

Ein Master.Viele Varianten.

Ein Sortiment mit zwölf Farben und acht Mustern hat 96 Kombinationen. Sie zu fotografieren ist teuer, sie zu generieren ist unzuverlässig. Sie zu rendern ist beides nicht.

Als NächstesDatenmodell und Renderer gebaut, Oberfläche offen
01

ZWEI WEGE, EINE FRAGE

Woher kommt die 96. Variante?

GENERATIV ERZEUGT

Jede Variante neu gerechnet

  • Jede Kombination kostet erneut Geld und Zeit.
  • Zwei Läufe mit denselben Vorgaben ergeben nicht dasselbe Bild.
  • Farbe und Muster driften über das Sortiment auseinander.
  • Eine nachträgliche Korrektur trifft nur die Bilder, die man wiederfindet.

DETERMINISTISCH GERENDERT

Jede Variante aus denselben Teilen

  • Dieselbe Kombination ergibt dasselbe Bild – heute wie in einem Jahr.
  • Farbe und Muster kommen aus einer Quelle, nicht aus einer Vorstellung.
  • Eine Korrektur am Master trifft jede Variante, die ihn verwendet.
  • Kosten entstehen für Rechenzeit, nicht je Bild bei einem Anbieter.
02

DIE BAUSTEINE

Was eine Variante zu einer Variante macht.

01

Eigenschaften und Werte

Farbe, Muster, Komponente, Größe – als Daten, nicht als Dateinamen. Was kombinierbar ist, steht in der Datenbank.

02

Regeln

Nicht jede Kombination ergibt ein Produkt. Regeln erlauben oder schließen aus, bevor gerendert wird – und begründen die Sperre.

03

Variant Matrix

Die Eigenschaften spannen alle Kombinationen auf, die Regeln filtern sie. Übrig bleibt, was tatsächlich zu erzeugen ist.

04

Variant Key

Jede Kombination trägt einen berechneten Schlüssel. Er entscheidet, ob ein Bild wiederverwendet oder neu gerechnet wird.

05

Ebenen und Masken

Eine Variante entsteht aus Ebenen mit Reihenfolge, Position, Deckkraft und Mischmodus – nicht aus einem Bild, das alles auf einmal enthält.

06

Renderer-Version

Am Ergebnis steht, womit es gerechnet wurde. Ändert sich der Renderer, ist erkennbar, welche Bilder aus welcher Fassung stammen.

DER GEPLANTE ABLAUF

Vom Master zum Sortiment.

Die Schritte beschreiben, wofür der gebaute Kern ausgelegt ist. Bedienbar wird er, wenn die Oberfläche darauf sitzt.

01 · Projekt anlegen

Ein Projekt bündelt die Master-Assets eines Sortiments und die Eigenschaften, über die es variiert.

02 · Eigenschaften und Ebenen definieren

Welche Farben, Muster und Komponenten es gibt – und welche Ebene welchen Teil des Bildes trägt.

03 · Regeln setzen

Was zusammengehört und was einander ausschließt. Eine gesperrte Kombination trägt ihren Grund.

04 · Matrix abgleichen

Alle erlaubten Kombinationen entstehen als Liste. Sichtbar wird, was neu ist und was schon existiert.

05 · Rendern als Stapel

Die offenen Kombinationen laufen über dieselbe Warteschlange wie jeder andere Stapel der Plattform.

06 · Exportieren

Fertig zusammengesetzt für den Shop, oder in Ebenen zerlegt für die Weiterverarbeitung.

ENTWICKLUNGSSTAND

Was heute existiert – und was nicht.

Gebaut: das Datenmodell mit elf Tabellen, die Regelauswertung, die Aufspannung der Matrix, der berechnete Variant Key und die Rendering-Engine samt Anbindung an die Stapelverarbeitung.

Nicht gebaut: die HTTP-Schnittstelle und die Bedienoberfläche. Der Kern ist erreichbar für Code, nicht für Menschen. Genau deshalb steht Variant Studio auf „als Nächstes“ und nicht auf „verfügbar“.

Warum in dieser Reihenfolge: Die Reihenfolge ist Absicht: Erst wenn ein echter Aufrufer die Schnittstelle braucht, entsteht sie – statt sie vorher zu raten und zweimal zu bauen.

NÄCHSTER SCHRITT

Was heute schon läuft, steht im Image Studio.

Variant Studio setzt auf derselben Plattform auf: dieselbe Warteschlange, dieselben Stapel, dieselben Kostengrenzen.